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18 August 2026

Warum halten Hausstaubmilbenallergien trotz Bekämpfungsmaßnahmen an?

Nextmune

Allergene von Hausstaubmilben können bei Allergikern und Tieren Symptome auslösen. Deshalb wird empfohlen, Wohnungen regelmäßig zu reinigen, um Allergene zu bekämpfen. Dennoch kommt es bei Menschen und Tieren manchmal weiterhin zu Schüben! Der Grund dafür könnte nun klar geworden sein, nachdem eine in Singapur durchgeführte Studie Hausstaubmilben in Luftproben im Freien nachgewiesen hat. Ist dies die Ursache für die anhaltenden Beschwerden? Und sollte die Hausstaubmilbe noch als Hausstaubmilbe bezeichnet werden, wenn sie auch im Freien vorkommt?

Was ist eine Hausstaubmilbe?

Die Hausstaubmilbe ist ein mikroskopisch kleines, spinnenähnliches Lebewesen, das mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist. Sie ernährt sich hauptsächlich von menschlichen und tierischen Hautschuppen. Häufige Vorkommen sind in Matratzen, Kissen, Bettdecken, Vorhängen, Teppichen und Polstermöbeln.

Nicht die Hausstaubmilbe selbst löst allergische Reaktionen aus, sondern die Allergene, die aus ihrem Kot und ihren Körperteilen stammen. Bei empfindlichen Menschen und Tieren können diese Allergene zu verschiedenen Symptomen führen.

 

Wie häufig ist eine Hausstaubmilbenallergie bei Haustieren?

Eine Hausstaubmilbenallergie scheint bei Haustieren überraschend häufig vorzukommen. Eine Studie mit 60.130 Hunden ergab, dass 73,5 % positiv auf Hausstaubmilbenallergene reagierten. Bei Katzen lag dieser Prozentsatz sogar noch höher: Von den 6.101 getesteten Katzen reagierten 83,8 % positiv!

Diese Zahlen zeigen, dass Hausstaubmilben sowohl bei Hunden als auch bei Katzen eine wichtige Rolle bei allergischen Reaktionen spielen können.

 

Was haben aktuelle Forschungsergebnisse gezeigt?

Lange Zeit ging man davon aus, dass der Kontakt mit Hausstaubmilben hauptsächlich in Innenräumen stattfinde. Neue Forschungsergebnisse aus Singapur deuten jedoch darauf hin, dass die Sachlage komplexer sein könnte.

Für diese Studie wurden 1.171 Außenluftproben in 33 verschiedenen Ländern entnommen. Zudem wurden in 156 Wohnungen in Singapur Luftproben sowohl innerhalb als auch außerhalb der Wohnung genommen.

Die Forscher stellten fest, dass DNA von Hausstaubmilben weltweit in den Außenluftproben vorhanden war. Die am häufigsten gefundene Art war Dermatophagoides pteronyssinus, einer der Hauptverursacher der Hausstaubmilbenallergie.

In Singapur wurde diese Hausstaubmilbe in folgenden Proben nachgewiesen:

  • 58,4 % der Innenraumluftproben

  • 21,2 % der Außenluftproben

Was bedeuten diese Ergebnisse?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Exposition gegenüber Hausstaubmilbenallergenen möglicherweise nicht auf den Wohnbereich beschränkt ist. Dies könnte erklären, warum manche Menschen und Tiere trotz intensiver Reinigung und Maßnahmen in Innenräumen weiterhin Symptome zeigen.

Obwohl die Reduzierung von Allergenen im eigenen Zuhause nach wie vor wichtig ist, zeigen diese Erkenntnisse, dass ein umfassenderes Verständnis von Exposition und Schutz erforderlich sein könnte. Menschen und Tiere könnten auch außerhalb des eigenen Zuhauses mit Hausstaubmilbenallergenen in Kontakt kommen, was ihre anhaltenden allergischen Reaktionen erklären könnte.

 

Wie können Sie die Exposition gegenüber Hausstaubmilbenallergenen verringern?

Obwohl es nicht möglich ist, Hausstaubmilben vollständig aus dem Wohnumfeld zu entfernen, können verschiedene Maßnahmen dazu beitragen, die Allergenmenge zu verringern. Regelmäßiges Staubsaugen, das Waschen von Textilien bei hohen Temperaturen sowie die Sauberhaltung der Schlaf- und Ruhebereiche von Menschen und Tieren bleiben wichtige Bestandteile eines guten Allergenmanagements.

Wie jedoch aus den jüngsten Forschungsergebnissen hervorgeht, könnten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sein. Ein umfassenderer Ansatz ist entscheidend, der nicht nur auf die Bekämpfung von Hausstaubmilben abzielt, sondern auch auf die Reduzierung von Allergenen im unmittelbaren Wohnumfeld.

Praktische Tipps zur Reduzierung von Hausstaubmilbenallergenen:

  • Benutzen Sie nach den Spaziergängen ein feuchtes Tuch oder spezielle Feuchttücher, um Milben vom Fell abzuwischen
  • Halten Sie Haustiere aus Schlafzimmern fern, wo sich Milben auf Matratzen und Bettwäsche vermehren
  • Verwenden Sie milbenabweisende Tierbetten und Bettbezüge
  • Waschen Sie Bettwäsche, Kuscheldecken und Plüschtiere wöchentlich bei 60 °C
  • Saugen Sie regelmäßig mit Mikrofilterbeuteln und reduzieren Sie Teppiche und Polstermöbel auf ein Minimum
  • Senken Sie die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen auf unter 45 % und halten Sie die Raumtemperatur bei maximal 21 °C
  • Verwenden Sie allergenneutralisierende Sprays wie Pet's Relief® Allergone, um Milbenkot unschädlich zu machen
  • Bürsten und baden Sie Haustiere regelmäßig mit einem beruhigenden Shampoo, um Allergene aus ihrem Fell zu entfernen
  • Wechseln Sie Luftfilter regelmäßig aus und verwenden Sie Modelle zur Allergenbekämpfung

 Schübe können dennoch auftreten, insbesondere bei überwiegendem Aufenthalt im Freien. In diesem Fall können zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, um das Wohlbefinden des Tieres bestmöglich zu unterstützen. 

 

Unterstützung bei der Reduzierung von Allergenen: Allergone

Für Menschen und Tiere, die empfindlich auf Hausstaubmilbenallergene reagieren, kann die Reduzierung der Allergenbelastung ein wichtiger Schritt sein. Allergone wurde entwickelt, um Allergene, unter anderem von Hausstaubmilben, einzukapseln und einzufangen. Dadurch können sich diese Allergene weniger leicht in der Luft verbreiten und die Exposition im Wohnumfeld wird verringert.ALLERGONE_pack_0521-2

Allergone kann auf verschiedenen Oberflächen im Haushalt, wo sich Allergene ansammeln können, angewendet werden, beispielsweise auf Teppichen, Polstermöbeln und Vorhängen. Dies gilt insbesondere für warme und feuchte Orte, da sich Hausstaubmilben dort am besten vermehren. Als Teil eines umfassenderen Ansatzes kann dies zu einem angenehmen Wohnklima für Menschen und Tiere beitragen.

Erfahren Sie hier mehr über Allergone!

 

Literaturhinweise:

Gusareva, E. S., Vettath, V. K., Gaultier, N. E., Sadovoy, A. V., Dacanay, J. G., & Schuster, S. C. (2026). Dermatophagoides pteronyssinus in ambient air bioaerosols. Journal Of Allergy And Clinical Immunology Global, 5(3), 100667.

https://doi.org/10.1016/j.jacig.2026.100667

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