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Allergien bei Hunden und Katzen

Haustiere können auch allergisch sein

Allergien bei Hunden und Katzen

Genau wie Menschen können Hunde und Katzen auch allergisch sein. Eine Allergie ist eine Krankheit, bei der das Immunsystem des Haustieres auf alltägliche harmlose Substanzen überreagiert . Ihr Haustier kann diesen Substanzen, auch Allergene genannt, durch Einatmen oder Einnahme ausgesetzt werden, aber meistens geschieht es durch direkten Kontakt zwischen der Haut und einem Allergen.

Diese Überreaktion (oder Empfindlichkeit) wird durch eine -zumeist erbliche, Dysfunktion im Immunsystem des Haustieres verursacht, aber es kann sich auch im Laufe der Zeit mit wiederholter Exposition gegenüber einem bestimmten Allergen entwickeln. Zu den Allergien – den Allergenen – gehören Pollen, Staubmilben, Schimmelpilze, Schuppen, Insekten und Lebensmittel.

Wie kann ich feststellen, ob mein Haustier allergisch ist?

Allergien sind bei Tieren sehr häufig – jedes fünfte Haustier hat eine Allergie.

Leider werden viele von ihnen nicht diagnostiziert oder behandelt, weil die Symptome oft mit Verhaltensproblemen verwechselt werden.

Die häufigsten Symptome sind Juckreiz und Kratzen. Lecken und beißen der Pfoten, übertriebene Fellpflege und reiben des Gesichts gegen den Boden oder an Möbeln sind sehr häufig. Es ist wichtig zu wissen, wie Sie feststellen können, ob Ihr Haustier allergisch ist.

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Wie kann ich bestätigen, dass mein Haustier allergisch ist?

Nicht immer ist juckende Haut und Kratzen auf eine Allergie zurückzuführen. Andere Krankheiten können ähnliche Anzeichen verursachen. Aus diesem Grund wird Ihr Tierarzt versuchen, alle anderen möglichen Ursachen zuerst auszuschließen, wie Flöhe, Milben und Infektionen.

Wenn die Allergiesymptome nach dem Ausschluss oder der Behandlung anderer Ursachen weiter vorhanden sind, besteht der nächste Schritt darin, eine Futtermittelallergie auszuschließen. Wenn Futter kein Problem darstellt, dann können Umweltallergene durch einen schnellen und einfachen Bluttest mit dem Next+ Bluttest getestet werden.

Dies ist wichtig, denn ohne zu wissen, welche Allergene das Problem verursachen, ist es unmöglich, sie zu vermeiden oder Ihr Haustier zu behandeln.

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Was ist, wenn mein Haustier allergisch gegen Futtermittel ist?

Die häufigsten Allergene, die bei Hunden für Lebensmittelallergien verantwortlich sind, sind beispielsweise die Proteine in Rindfleisch, Huhn, Weizen und Milch. Diese Proteine können schon lange Teil der Ernährung gewesen sein.

Die einzige Möglichkeit zu wissen, ob Ihr Haustier allergisch gegen ein bestimmtes Lebensmittel ist, ist eine Eliminationsdiät. Dies beinhaltet, Ihrem Haustier für 6-8 Wochen ein neues Futter zu geben, um zu sehen, ob sich die Symptome verbessern. Nach dieser Zeit findet eine sogenannte Provokation statt. Wenn die Symptome zurückkommen, wissen wir, das Ihr Haustier gegen dieses Futter allergisch ist.

Meistens ist es für den Tierarzt schwierig zu wissen, welche Eliminationsdiät passend ist, aber der Next+ Food Test zeigt an, welche Futtermittelzutaten für Ihr Haustier geeignet sein können.

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Wie kann mein Haustier wegen Allergie behandelt werden?

Der beste Weg, um eine Allergie zu behandeln, ist, jeden Kontakt zwischen dem Haustier und den Allergenen zu vermeiden, die das Problem verursachen. Dies ist jedoch praktisch unmöglich, insbesondere wenn es um Umweltallergene geht.

Die einzige Behandlung, die das Immunsystem Ihres Haustieres stärken kann, damit es nicht mehr auf die Allergene reagiert, ist die Immuntherapie (auch allergenspezifische Immuntherapie genannt).

Immuntherapie ist eine maßgeschneiderte Behandlung, die speziell für Ihr Haustier angefertigt wurde, die die Symptome daran hindert, dessen Gesundheit und Lebensqualität zu beeinträchtigen. In Europa gibt es nur eine lizenzierte Immuntherapie – Artuvetrin® Therapie – und es ist das Produkt der Wahl nach den europäischen Arzneimittelvorschriften (Richtlinie 2004/28/EG)

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Allergien bei Hunden

Die häufigsten Arten von Allergien bei Hunden sind Atopie (auch bekannt als atopische Dermatitis, eine Umweltallergie), Futtermittel- und Flohallergien. Atopie ist die bedeutendste Art, die etwa 15% aller Hunde betrifft. Die ersten Symptome treten in der Regel vor dem Alter von 3 Jahren auf, aber auch bei älteren Hunden.

Jeder Hund kann eine Atopie entwickeln, aber bestimmte Rassen sind einem größeren Risiko ausgesetzt. Diese sind zum Beispiel: Lhasa Apso, Schnauzer, Boxer, Labrador, Golden Retriever, Pudel, West Highland White Terrier, Cairn Terrier, Jack Russell, Fox Terrier, Cocker Spaniel, Dalmatiner, Bulldogen, English Setter, Irish Setter und Chihuahua.

Allergien bei Katzen

Auch unsere Katzen können an Allergien leiden. Katzen zeigen seltener Anzeichen einer Allergie, daher ist es eine ziemliche Herausforderung zu erkennen, ob eine Allergie vorliegt. Die häufigsten Arten von Allergien bei Katzen sind Atopie (auch bekannt als atopische Dermatitis- Umweltallergie) und Flohallergie. Atopie betrifft etwa 12,5% aller Katzen.

Wenn Ihre Katze bereits an Asthma leidet, verschlimmert eine Atopie oft die Symptome. Feline Atopie ist besonders unterdiagnostiziert, weil ein häufiges Symptom bei vielen Katzen übertriebene Fellpflege ist, die mit normalem Verhalten oder Angst verwechselt wird.

Allergie ist eine sehr häufige Krankheit bei Hunden und Katzen.

Wichtige Fakten über Allergien bei Hunden und Katzen

 

  • Beachten Sie alle Anzeichen, die darauf hindeuten, dass Ihr Haustier eine Allergie haben könnte.
  • Die meisten Anzeichen könnten als normales Verhalten betrachtet werden, daher ist es wichtig, eine Allergieuntersuchung mit Ihrem Tierarzt zu machen.
  • Es ist wichtig herauszubekommen, welche Allergene die Allergie verursacht, damit sie vermieden werden können und das Haustier entsprechend behandelt werden kann.

Die erste Wahl für die Behandlung von Allergien ist die Immuntherapie, eine maßgeschneiderte, natürliche Behandlung, die sicher und effektiv für die lebenslange Anwendung geeignet ist.

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